
Vom 20. bis zum 22. Mai waren wir mit einer Gruppe von 13 Leuten für einen Missionseinsatz in Kapiri Mposhi. Pastor Mannaseh hat dort, in einer wachsenden Kleinstadt, in April seine Missionsarbeit begonnen. Wir sind am Freitagabend angereist und haben in einer Lodge übernachtet. Am nächsten Morgen sind wir in Zweier-Gruppen losgezogen mit Einladungen für den Sonntagsgottesdienst und Bibel bewaffnet. Hier ist es möglich an Haustüren zu klopfen und Leute einzuladen ohne für „Zeugen Jehovas“ gehalten zu werden. Doch leider hatte unser Team die Erfahrung, dass die Menschen vormittags sehr beschäftigt waren. So entschlossen wir uns die Leute am Straßenrand anzusprechen. Das war sehr erfolgreich. Wir hatten ein sehr gutes Gespräch mit einem Alkoholiker, der in seinen religiösen Überzeugungen sehr verwirrt war. Er war sehr interessiert. Zwei weitere Jugendliche fanden wir, die auf die Frage „Bist du Christ?“, antworteten: „Ich glaube schon.“ Wir konnten ihnen von der Bibel her zeigen, dass es sehr wichtig ist in dieser Frage absolute Gewissheit zu haben. Sie waren sehr daran interessiert zu hören, wie sie gerettet werden können. Einer von ihnen bat um eine Bibel, die er sich hoffentlich beim Pastor abholen wird. Am Nachmittag entschieden wir uns zum Markt zu gehen um Leute einzuladen. Die Leute hatten Zeit, so dass sie viele Fragen stellten. Ein Problem für mich war, dass die Leute in der Kleinstadt oft nicht ganz so mit dem Englischen vertraut sind und Bemba bevorzugen (Eine der 73 Stämme in Sambia). Aber mit Übersetzung war auch das möglich. Viele versprachen zu kommen. Am Abend hatten wir noch eine gute Gemeinschaft mit kurzen Impulsen von Pastor Mannaseh und mir und einigen Liedern.
Die Nacht habe ich auf dem harten Fussboden verbracht. Am nächsten Morgen tat mir alles weh.Wir erwarteten viele Leute zum Gottesdienst, da viele versprochen hatten zu kommen. Es kamen nicht so viele, wie gedacht, aber wir waren froh über jeden der gekommen war. Die Predigt von Pastor Mannaseh war über die eherne Schlange, die Gott in der Wüste aufrichten ließ. Wer diese Schlange ansah wurde von seinem Schlangenbiss geheilt. Wir müssen zu Jesus im Glauben aufschauen, dass er uns von unserer Sünde heilen kann, dann werden wir gerettet werden. Ich hatte einen Song in Bemba gelernt, den zwei Jungen und ich vorgetragen haben. Es war ein wirklich gutes Wochenende. Ich habe gesehen wie mühsam und hart Gemeindegründungsarbeit sein kann. Ausdauer im Dienst und Vertrauen zu Gott sind sehr wichtig.




sieht aus als wärst du wirklich in deinem Element!^^ freut mich wirklich für dich!!
AntwortenLöschenalles gute auch weiterhin...wir denken hier alle an dich und beten für dich!