Montag, 18. April 2011

Früh aufstehen und schlafen gehen


Da es früh dunkel wird-um 19 Uhr ist es stockdunkel- und die Strassen auch nicht beleuchtet sind, verbringe ich die Abende mit der Familie. Der Vater erzählt mir lustige Geschichten von seiner Kindheit und dem Dorfleben in Sambia. Er war als kleines Kind mit seinem Onkel an einem Fluss Fische angeln. Er sah ein Tier und sagte seinem Onkel, guck mal Onkel, was für ein schönes Tier. Als der Onkel seinen Blick langsam der Tier zuwandte, lief er schreiend weg: „A Liooooooooooon!“ Der Onkel erzählte der Mutter, das der Junge von einem Löwen gefressen wurde. Sie weinten und schrien. Sie gingen dann zu der Stelle am Fluss und sahen den Burschen auf einem kleinen Baum sitztenJ Wir gehen zwischen 22 und 23 Uhr schlafen. Nachts höre ich Raten, die zum Glück nur draußen auf dem Dach des Hauses rumlaufen. Um kurz vor Sechs höre ich schon, dass die Frauen der Familie das Haus von den unwillkommenen nächtlichen Besuchern putzen.

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