Freitag, 15. April 2011

Meine Reise- Um 5 Uhr Frühstücken müssen...

Hallo liebe Freunde!
Heute ist mein vierter Tag in Sambia. Mittlerweile fühle ich mich sehr wohl hier. Bevor ich schreibe, wie es mir hier geht, schreibe ich euch wie meine Reise verlief.
(Leider konnte ich euch noch nicht ausführlich über meine ersten Eindrücke berichten, weil mein Laptop-warum auch immer-kein Netz hat. Vielleicht hat er Heimweh und geht es deswegen auf die Barrikaden. )
Nachdem am Sonntag in Soest konnte ich mich von meiner Gemeinde, Verwandten, Freunden verabschieden. Zum Mittagessen gab es noch einmal deutsches Essen, das ich mit großem Appetit verschlungen habe, da böse Zungen behaupten, dass das Essen in Afrika schlecht schmeckt.
Am Bahnhof hatte sich mein Handy in Luft aufgelöst oder ich habe es Zuhause vergessen. Meine Schwester opferte barmherzig ihr Handy für mich. Dankeschön Olga! Um 15: 37 verließ mein Zug den Soester Bahnhof. Eine letzte Umarmung, ein letzter Blick, ein letzter Wink und weg war ich.

In Frankfurt war es sehr anstrengend mit meinen zwei großen Koffern(beide jeweils etwas über 23 Kg schwer), meinem Rucksack (10 Kg) und mir selbst (das schwerste Gepäckstück) aus dem Zug zu steigen und den Weg zum Check- in zu schaffen. Um kurz vor 23 Uhr saß ich endlich im Flugzeug!

Das Flugzeug nach Äthiopien war sehr komfortabel. Die Fluggesellschaft sollte aber ein besseres Timing haben. Kurz nach dem Start wurde das Licht ausgeschaltet. Daraufhin versuchte ich zu schlafen- ging leider nicht weil meine Sitznachbarin unbedingt einen superlangweiligen Roman lesen wollte. Um 2 Uhr gab es „Abendbrot“. Übrigens war das Essen lecker. Dann wurde das Licht wieder abgedreht. Ich schlief gut ein, doch wurde ich dann mit einem Tablett mit Frühstück um 5 Uhr morgens geweckt. Ich musste mich kontrollieren um nicht schlaftrunken das Tablett wegzuschmeißen.

Bei der Zwischenlandung in Äthiopien stieß ich auf viele beißenden Gegensätze: An getrennten Gebetsräumen für Moslems laufen emanzipierte äthiopische Pilotinnen vorbei; Menschen in traditioneller Tracht, neben Menschen in moderner westlicher Kleidung.
Der anschließend kürzere Flug nach Sambia mit Zwischenstop in Simbawe war von der Atmosphäre ganz anderes: Es war brüllend heiß. Es waren nur noch ungefähr 4 Europäer in dem Flugzeug und einige Japaner, natürlich nicht ohne ihre Kamera. Doch ich kam irgendwann doch durch gewitzt und rundum glücklich in Sambia an.

1 Kommentar:

  1. Cool, dass alles soweit so gut verlaufen ist. Der Verlust deines Handys tut mir natürlich leid Emil^^.
    Die Japaner und Ihre Kameras ^^. Weiterhin alles Gute Emil.

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